Business · Workation · Nervensystem
Wir haben gearbeitet, gut gegessen, inspirierende Gespräche geführt und uns im Spa verwöhnen lassen. Und nebenbei mehr bewegt als in Wochen davor. Das war keine Auszeit - das war der produktivste Kurztrip des Jahres.
Ich mache das nicht zum ersten Mal.
Workations gehören für mich seit Jahren dazu - dieser bewusste Wechsel von Ort und Rhythmus, der als Einzelunternehmerin Dinge möglich macht, die zuhause irgendwie nie passieren. Ich kenne das Gefühl, wenn der Kopf auf einmal freier wird, weil die Küche nicht geputzt werden muss und der Alltag einfach mal Pause hat.
Aber diese hier war anders. Weil ich nicht alleine war.
Ich war mit Kathrin Kerler und Jutta Büttner unterwegs - zwei Frauen, die ich beide seit einer Weile begleite, und die ich aus einer gemeinsamen Mastermindgruppe kenne. Und was dabei entstanden ist, hat mich nochmals neu überzeugt: eine Workation zu zweit oder zu dritt ist nochmals eine ganz andere Energie als alleine.
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Eine Workation ist kein Urlaub. Sie ist auch kein normaler Arbeitstag. Sie liegt irgendwo dazwischen - und genau das macht sie so wirkungsvoll für Einzelunternehmerinnen.
Du bringst dich selbst, deinen Laptop und deine offenen Projekte an einen anderen Ort. Weg vom Zuhause, weg vom Alltag, weg von der Küche die geputzt werden müsste und dem Postboten der klingelt. Du arbeitest - aber in einer Umgebung, die deinem Nervensystem signalisiert: heute ist etwas anders.
Und das verändert, wie du denkst. Wie du entscheidest. Wie viel du schaffst. Dein Nervensystem schaltet aus dem Überlebensmodus - und genau das macht den Unterschied.
Kathrin hat an ihrer Neupositionierung gearbeitet. Jutta hat die Anmeldestrategie für ihren ersten Launch nicht nur geplant, sondern direkt umgesetzt - live, vor Ort, mit maximaler Umsetzungspower und KI als Co-Pilotin. Was mich wiederum so inspiriert hat, dass ich angefangen habe, in meinem eigenen Business Prozesse über den Haufen zu werfen - effizienter, schlanker, neu gedacht.
Und ich habe meinen neuen Funnel aufgesetzt. Super schlank, maximal motiviert durch die Energie von Kathrin und Jutta - und wenn du schon mal reinschauen willst: hier geht's lang. Not perfect, but done. Und das ist genau der Punkt.
Dazwischen haben wir gut gegessen, inspirierende Gespräche geführt - die Art von Gesprächen, die entstehen wenn man nicht unter Zeitdruck steht und der Kopf Raum hat zum Atmen. Und wir haben uns im Spa verwöhnen lassen. Weil man das manchmal einfach braucht.
Als Einzelunternehmerin trägst du alles alleine. Die Entscheidungen, die Verantwortung, die Energie. Und meistens arbeitest du in denselben vier Wänden, an denselben vier Projekten, mit denselben vier Gedanken im Kopf.
Das ist nicht schlecht. Aber es ist auch nicht besonders inspirierend.
Eine Workation bricht dieses Muster. Dein Gehirn bekommt neue Reize - neue Umgebung, neue Perspektiven, neue Gespräche - und reagiert darauf mit mehr Klarheit, mehr Kreativität und mehr Entscheidungsfreude. Was du wochenlang vor dir hergeschoben hast, löst sich plötzlich in zwei Stunden. Nicht weil du plötzlich disziplinierter bist, sondern weil dein Nervensystem nicht mehr im Überlebensmodus läuft.
Wenn du mit anderen Unternehmerinnen arbeitest, entsteht Co-Regulation. Dein Nervensystem beruhigt sich am Nervensystem der anderen - das ist Biologie, keine Magie.
Du denkst klarer, entscheidest schneller, traust dich mehr. Kathrin hat in diesen Tagen mehr Klarheit über ihre Neupositionierung gewonnen als in Wochen davor. Jutta hat nicht nur geplant, sondern umgesetzt - live, mit Ergebnis. Und ich habe Dinge angepackt, die zuhause immer wieder auf morgen verschoben wurden.
Nicht viel - aber das Richtige.
Eine Umgebung, die inspiriert und gleichzeitig ruhig genug ist zum Arbeiten. Menschen, mit denen du auf Augenhöhe bist und die dich vorwärtsbringen, anstatt dich zu bremsen. Struktur - nicht zu viel, aber genug damit wirklich etwas entsteht. Und Raum für die Dinge, die kein Kalenderblock je schafft: das Gespräch beim Abendessen das plötzlich alles klarstellt, die Stunde im Spa die deinem Nervensystem mehr gibt als drei Abende Netflix.
Das Verhältnis von Arbeit zu Erholung ist dabei nicht 80:20. Eher 60:40. Und genau das macht den Unterschied.
Unseren nächsten gemeinsamen Termin haben wir bereits gefixt - für nächstes Jahr. Aber ich will mehr davon. Spätestens im Herbst soll es nochmals losgehen, und ich denke dabei an Engelberg, in den Schweizer Bergen. Kleingruppe, intensive Arbeitstage, frische Bergluft, gutes Essen.
Was dich erwartet: meinen strategischen Blick auf dein Business, technischen Support bei der Umsetzung - und wenn du magst, auch Nervensystem-Sessions, weil ich inzwischen weiss wie viel der richtige innere Zustand darüber entscheidet, was wirklich entsteht.
Noch nichts Konkretes, noch kein Datum. Aber wenn dich das anspricht - schreib mir einfach kurz. Ich melde mich, sobald es konkreter wird.
Manchmal braucht es nur einen Ortswechsel. Und die richtigen Menschen daneben.
Wie lange sollte eine Workation dauern?
Für erste spürbare Ergebnisse reichen 2-3 Tage. Wichtiger als die Länge ist die Qualität - klare Arbeitszeit, echte Erholung dazwischen, und die richtigen Menschen.
Brauche ich dafür ein grosses Budget?
Nein. Eine Workation in den Schweizer Bergen, zum Beispiel in Engelberg, ist auch mit überschaubarem Budget möglich - wenn man weiss, worauf es wirklich ankommt.
Kann ich das alleine machen?
Ja - aber zu zweit oder zu dritt ist die Energie eine ganz andere. Co-Regulation passiert auch unter Unternehmerinnen: Klarheit, Fokus und Entscheidungsfreude kommen schneller, wenn ein reguliertes Nervensystem neben dir sitzt.
Interesse an der Herbst-Workation in Engelberg?
Schweizer Berge, Herbst 2026. Kleingruppe, strategischer Input, technische Umsetzung - und Nervensystem-Sessions wenn du magst. Schreib mir kurz, ich halte dich auf dem Laufenden.
Ich bin dabei - schreib mir